Montag, 12. November 2012

Quäker des Ostens

„Quäker des Ostens“ soll es einmal heißen, mein Band über die Quäker im einstigen sozialistischen Deutschland. Es wird zwar noch einiges Wasser die Spree hinabfließen, bis alle Arbeiten abgeschlossen sind, doch das Inhaltsverzeichnis soll schon etwas Vorfreude wecken. Bislang gibt es noch keine Untersuchung über dieses Thema – ich kann aus Erfahrung sagen, es ist kein Langweiler! Vielleicht findet sich ja doch noch ein mutiger Student, der hierüber eine soziologische, religionswissenschaftliche oder theologische Dissertation schreiben möchte. Akten sind da in Hülle und Fülle, und noch leben sie, die Zeitzeugen.

So habe ich es noch kennen gelernt: das Quäkerbüro old-fashioned, aber urgemütlich, zu weniger gemütlichen Zeiten der DDR

So soll es einmal aussehen:


                                                               Quäker des Ostens

I.          1.1945: Die Rückkehr englischer und amerikanische Quäker 
2. Unter sowjetischer Besatzungsmacht

II. Leben mit Westbeziehung: die frühen Jahre in der DDR

III. 1969: Die „Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker) in der Deutschen Demokratischen Republik“

IV. Phasen der Schreiber der DDR-JV:
-Helmut Macht
-Helga Brückner
-Ines Ebert
-Heinrich Brückner
-Ulrich Tschirner

V. Friedensarbeit in der DDR: Vom Friedensrat bis zu den Bausoldaten

VI.       a. Beziehungen zum Staatsapparat: Parteimitgliedschaft und Opposition
b. Ein unbewältigtes Kapitel: Beziehungen zur Staatssicherheit

VII. Brückenbauer aus England:          1. Ronald Warren,
 2. Robert Reuman
 3. William Beittel

VIII. Ein utopisches Siedlungsprojekt im real existierenden Sozialismus: Nentmannsdorf

IX. 1989: Friedliche Revolution und Quäkerpositionen

Schlussbetrachtung

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