Sonntag, 5. Mai 2013

Quäker Klaus Dittrich: Auswahl seines Schaffens im Berliner Quäkerbüro

Die derzeitig Ausstellung im Quäkerbüro zeigt 2012/13: Klaus Dittrich (geb. 1941).

Vielleicht gab es weltweit noch nie eine Quäkergemeinde mit so vielen Künstlern wie in der ehemaligen Ostberliner Andachtsgruppe zwischen 1970 und 1990. Unter den ca. zehn Mitgliedern waren Hobbykeramiker, Hobbydichter, Hobbymaler – fast jeder war irgendwie künstlerisch unterwegs. Beruflich waren die meisten allerdings in bürgerlichen Tätigkeiten situiert, allein Charlotte Pauly (1886-1981) in Köpenick konnte oder musste zeitweise mit ihrer Kunst ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Einer von ihnen ist Klaus Dittrich. Da es zahlreiche Personen mit diesem Namen gibt (darunter Professoren und Senatoren) sei es gestattet, seine Vita hier kurz zu umreißen:

BBKL 2013: Christoph Reckefuss aus Herford

Mit dreimonatiger Verspätung wurde nun das diesjährige "Biographisch-Bibliographische Kirchenlexikon" ausgeliefert (ISBN 978-3-88309-766-4, Preis 210,-€). In den letzten zehn Jahren habe ich ca. 300 Quäker aus (fast) allen Zeiten und Erdteilen in diesem Lexikon vorgestellt, mit Biographie, Bibliographie und Werkverzeichnis (falls vorhanden). Nun kommen nur noch "Nachzügler", wie 2013 der Quäker, Separatist und Amerikaauswanderer Christoph Reckefuss (1763-1821).

Kriegsdienstverweigerung und Kriegsteilnahme von Quäkern im 20. Jahrhundert: Karl-H. Pollatz

Wie bereits angekündigt, fand im April 2013 die jährliche Frühjahrstagung des Vereins für Freikirchenforschung in Bensheim statt. In diesem Zusammenhang tagte am 11. April auch die AG „Geschichte der Freikirchen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg“. Das diesjährige Thema lautete „Untersuchung des Gedenkens an gefallene Soldaten in den Freikirchen“. Wie immer stand das Treffen unter der sachkundigen Leitung von Pastor Reinhard Assmann (Baptistenkirche); spannende und fachkundige Beiträge lieferten u.a. Karl-Heinz Voigt zu den Methodisten und Hartmut Wahl zu den Baptisten- und Brüdergemeinden. Ich hatte mich gerne bereit gefunden, einmal das bewegende Lebensschicksal des Quäkers Karl-Heinz Pollatz (1919-1945) etwas näher darzustellen, wobei auch neu aufgefundene Aufnahmen gezeigt werden konnten. Sein Lebensschicksal fand so viel Interesse, dass ich zusicherte, eine kurze Zusammenfassung seiner Biographie nachzuliefern, da es bislang eine solche noch nicht gibt. Da ich mitten in den Forschungsarbeiten stecke, kann hier selbstverständlich nur ein erster Abriss geliefert werden, an dem zukünftig noch weiter gearbeitet werden muss. Ziel ist ein Aufsatz für die Fachzeitschrift „Geschichte und Gesellschaft“ zum Thema „Kriegsdienstverweigerung und Kriegsteilnahme von Quäkern im 20. Jahrhundert“.

Gisela Faust spricht

Wieder besteht die Möglichkeit, aus dem Leben der Familie von Gisela Faust zu hören, diesmal hier:

Erzählcafé
Ort: Katholische AkademieAdresseHannoversche Straße 5 10115 Berlin
Zeit: Dienstag, 21. Mai 2013 - Beginn 15:00 Uhr
Thema: Die ganz frühen Konzentrationslager 1933

Hinweis: Baptisten, Quäker, Unitarier - Wie progressive Kirchen die USA und die Welt veränderten

Viel hört man von den christlichen Fundamentalisten aus den USA - dass es dort ebenso pazifistische und liberale Gemeinschaften gibt, darauf weist der Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume am 27. April 2013 auf seinem Blog SciLogs hin:

Baptisten, Quäker, Unitarier - Wie progressive Kirchen die USA und die Welt veränderten